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Mittwoch, 6. September 2017

Nummer 365 [Rezension]

Nummer 365 – Sabrina Wolv


Infos:
Erscheinungsdatum: 01.06.2017
Seitenanzahl (Taschenbuch): 344
Formate: Ebook, Taschenbuch
Autorin: Sabrina Wolv
Bände der Reihe: -


Klappentext:
„Das hier ist die Akademie. Dein neues Zuhause. Du kannst dich geehrt fühlen, Soldat. Von heute an gehörst du zu den Lichtbringern.“ Strudel fühlte sich nicht geehrt, Strudel hatte Angst. Als der sechsjährige Strudel seinen tyrannischen Onkel tötet, wird er von den Lichtbringern – den uneingeschränkten Herrschern des Lebenserhaltungssystems Eden – in die Akademie gebracht. Dort sollen er und zweihundert andere Kinder in einem tödlichen Training zu Soldaten ausgebildet werden. Gemeinsam mit seinen Freunden Simon und Finan muss Strudel fortan ums Überleben kämpfen. Doch welches Ziel verfolgen die Lichtbringer, und was verbirgt sich hinter „Projekt Neshamah“? Kann Strudel seine Vergangenheit hinter sich lassen? Kann er seine Freunde retten? Wird er überleben?

Mein Dank geht an die Autorin Sabrina Wolv für das Rezensionsexemplar von „Nummer 365“ und auch an Manu von Manus Bücherregal für die Buchblogger Box!

Meine Meinung:
Ich war anfangs skeptisch, wirklich skeptisch. Das Cover hat mir so gut gefallen aber ich war wirklich hin- und hergerissen. Ein Protagonist namens Strudel? Und dann auch noch erst 6 Jahre alt? Wie sich das alles entwickelt hat könnt ihr jetzt lesen!
Cover:
Wie schon erwähnt hat mir das Cover von Beginn an gut gefallen. Es erinnert mich ein bisschen an die Serie „Under the Dome“. Die Geschichte passt sehr gut zum Cover, dieses Wissen kommt aber erst nach und nach.
Der Schreibstil:
Sabrina Wolv schreibt sehr schnelllebig. Strudel durchlauft eine sehr große Zeitspanne in 344 Seiten. Trotzdem hat man das Gefühl nichts zu verpassen. Leider musste ich mich ein bisschen an den Schreibstil gewöhnen und kam nicht gleich in den ersten Seiten in den perfekten Lesefluss. Der Schreibstil passt sich super den Charakteren und ihrem Alter an!
Die Charaktere:
Strudel: Er war sehr gewöhnungsbedürftig und trotzdem mochte ich ihn irgendwie. Auch wenn ich nicht ganz verstanden habe wieso er in manchen Situationen so eigen reagiert. Kommt Zeit, kommt Verständnis, oderso. Naja auf jeden Fall verstehe ich Strudel jetzt.
Anfangs naiv, wachsen alle Charaktere an ihren Aufgaben. Ich finde die Entwicklung die einige durchmachen wirklich bemerkenswert und erschreckend zugleich.
Die Geschichte:
Man wird von der Autorin Hals über Kopf in die Geschichte geworfen. Ohne Vorwarnung wird man sozusagen vor vollendete Tatsachen gestellt. Schon von Beginn an bekommt man einen guten ersten Eindruck von der dystopischen Umgebung der Geschichte, und ihren Bewohnern. Der kleine Strudel ist mehr oder weniger kein normaler 6-Jähriger, anfangs naiv merkt man schnell, dass die Charaktere dazu gezwungen werden viel zu schnell mehr als erwachsen zu werden. Die Geschichte hatte einige unerwartete Wendungen und das Ende hat noch einmal alles verändert. Ein tolles Ende für einen zweiten Band!

Empfehlung:
Das ist eine erschreckende Dystopie die ich erst ab ungefähr 14 Jahren empfehlen würde!

Mein Fazit:
Der Anfang war etwas holprig aber ansonsten eine außergewöhnliche Story!

Meine Bewertung:
9/10 Bücher für Nummer 365

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